Über uns
Sorgfalt und Transparenz.
Ein gemeinnütziger Verein hat Pflichten: gegenüber dem Finanzamt, dem Registergericht, dem Transparenzregister, seinen Mitgliedern und vor allem gegenüber den Menschen, die ihm Geld anvertrauen. Jede Spende, jede Tierarztrechnung, jeder Vertrag, jeder Beschluss muss belegt, aufbewahrt und am Jahresende in Berichte überführt werden.
Neben unserem Engagement für den Tierschutz sind unsere Vorstandsmitglieder hauptberuflich im Informationssicherheits- und Qualitätsmanagement tätig. Für uns war deshalb klar, dass Aluna vom ersten Tag an genauso seriös und nachvollziehbar organisiert sein soll, wie wir es aus unserem Berufsalltag gewohnt sind.
Das lässt sich mit Tabellen, Ordnern und gutem Willen erledigen. Damit es aber jederzeit nachvollziehbar und transparent bleibt, helfen vor allem zwei Dinge: zuverlässige Abläufe und Werkzeuge, die uns dabei unterstützen.
Aluna Kompass
Weil wir ein Werkzeug brauchten, das genau das für einen kleinen Verein leistet, haben wir es gebaut. Aluna Kompass ist die eine Anwendung, in der alle Angelegenheiten des Vereins entstehen und bleiben: die Webseite, die du gerade liest, die Post, die Buchungen, die Belege, die Beschlüsse, die Akte jedes Hundes vom Shelter bis zur Nachkontrolle.
Der Grundsatz dahinter: Jeder Vorgang wird genau einmal erfasst, an der Stelle, an der er anfällt, und nie wieder abgetippt oder nachträglich einsortiert. Nichts, was für die Rechenschaft zählt, wird gelöscht — jede Änderung steht mit Nutzer und Zeit im Protokoll. Aus dieser Aufzeichnung erzeugt Kompass, was der Verein nach außen schuldet: den Jahresbericht, die Unterlagen für die Kassenprüfung, Zuwendungsbestätigungen, Protokolle, Meldungen an Register und Finanzamt.
Auch der Datenschutz ist für uns von großer Bedeutung. Kompass kennt zu jedem Kontakt die gesetzliche Aufbewahrungsfrist, berechnet daraus, wann personenbezogene Daten zur Löschung fällig sind, und legt sie einem Menschen zur Bestätigung vor. Was gelöscht werden muss, wird nicht vergessen; was aufbewahrt werden muss, wird nicht vorschnell entfernt. Das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, das die DSGVO verlangt, entsteht aus denselben Daten.
Für dich als Spenderin oder Spender heißt das: Was mit deinem Geld geschieht, steht von Anfang an in den Büchern und nicht erst am Jahresende in einer Rekonstruktion. Daraus entstehen unser Jahresbericht und die Unterlagen für die Kassenprüfung, in denen du nachlesen kannst, wofür die Spenden verwendet wurden.
Offen für andere Vereine
Die Pflichten, die wir haben, hat jeder gemeinnützige Verein. Wir glauben daran, dass Vereine voneinander lernen und nicht jeder dasselbe Rad neu erfinden sollte. Was uns die Arbeit erleichtert, soll auch anderen offenstehen. Deshalb ist die Veröffentlichung als Open Source für uns keine Frage, sondern selbstverständlich: Wer Kompass nutzen, prüfen oder weiterentwickeln will, findet die Software unter github.com/DigiJoe79/Aluna-Kompass.
Eines ist uns dabei wichtig: In die Entwicklung von Kompass fließt kein Cent aus Spenden oder Mitgliedsbeiträgen. Sie ist ehrenamtliche Arbeit von Menschen aus dem Verein, in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten. Jede Spende an Aluna geht in den Tierschutz.
KI im Einsatz
Wir arbeiten im Technologiebereich. Für uns gehört der Einsatz von KI heute zum professionellen Alltag, und wir setzen sie dort ein, wo sie uns sinnvoll unterstützt. Dabei wollen wir offen sein und benennen, wo KI im Spiel ist.
Einige Texte dieser Webseite haben wir mit KI-Unterstützung überarbeitet, andere mit KI übersetzt. Die Aussagen, Fakten und Zusagen stammen von uns. Die KI hilft bei Formulierung, Lesbarkeit und Übersetzung. Verantwortlich für jeden Text bleibt der Verein. Wir prüfen die Texte vor der Veröffentlichung und korrigieren sie bei Bedarf.
Unsere Fotos sollen zeigen, was wirklich ist: die Hunde so, wie sie sind, und unsere Projekte so, wie sie vor Ort aussehen, mit dem Shelter, den Futterstellen und den Menschen, die mit anpacken. Wer einen Hund aus der Ferne kennenlernt oder für ein Projekt spendet, muss sich auf diese Bilder verlassen können. Licht, Farbe und Ausschnitt passen wir an wie bei jedem Foto. Manchmal sind auf einem Bild aber Menschen zu sehen, die nicht erkennbar sein sollen. Dann bearbeiten wir das Foto digital und machen sie unkenntlich oder nehmen sie aus dem Bild. Dabei können auch KI-Funktionen der Bildprogramme zum Einsatz kommen. Was ein Foto über ein Tier oder ein Projekt aussagt, verändern wir nie, und Fotos unserer Tiere erzeugen wir nicht mit KI.
Illustrationen, etwa für einen Spendenaufruf, und Schaubilder, die ein Projekt erklären, können auch ganz mit KI erstellt sein.
Bearbeitete und mit KI erstellte Bilder kennzeichnen wir mit einer kleinen Marke am Bild. Bilder aus unserer Vereinsarbeit ohne diese Marke sind nicht inhaltlich verändert.