Wissenswertes
Wie wird mein Hund stubenrein?
Viele Hunde aus dem Tierschutz sind anfangs noch nicht stubenrein — sie haben nie ein Zuhause gehabt, in dem es nötig war. Die gute Nachricht: Das ist meist schnell gelernt. Mit Ruhe, Routine und ehrlichem Lob bist du in wenigen Wochen am Ziel.
Verstehen, wie dein Hund tickt
Stubenreinheit ist kein Gehorsam, sondern Gewöhnung. Dein Hund muss erst lernen, dass „draußen“ der richtige Ort ist — und dass es sich lohnt, bis dahin zu warten. Schimpfen hilft dabei nicht — es macht ihn nur unsicher und kann dazu führen, dass er sich heimlich löst. Setz stattdessen auf positives Bestärken: Was sich lohnt, wird wiederholt.
So gehst du vor
- Feste Zeiten nach draußen. Bring deinen Hund regelmäßig hinaus — vor allem nach dem Aufwachen, nach dem Fressen und nach dem Spielen.
- Signale lesen. Schnüffeln, Kreisen, plötzliche Unruhe — das sind die typischen Vorzeichen. Reagierst du sofort und gehst raus, ersparst du euch beiden das Missgeschick.
- Sofort loben. Erledigt dein Hund draußen sein Geschäft, lob ihn im selben Moment ausgiebig — am besten mit einem Leckerli.
- Missgeschicke ruhig nehmen. Passiert doch etwas in der Wohnung, reinige die Stelle gründlich und geruchsneutral — kommentarlos. Bestrafung bringt nichts.
Geduld zahlt sich aus
Jeder Hund lernt in seinem eigenen Tempo. Gerade in einer neuen Umgebung, nach einer langen Reise, kann es ein paar Tage länger dauern. Bleib freundlich und konsequent — schon bald wird dein Hund von allein zur Tür gehen, wenn er muss.